Via del Corso 18, um 1930

Die römische Adresse “Via del Corso 18” ist durch Goethes Aufenthalt 1786-1788 berühmt geworden. Es gibt aber auch ganz andere Begebenheiten über das Ende des 16. Jahrhunderts erbaute Haus und seine Bewohner zu erzählen. In der Publikation Via del Corso 18, Rom – Eine Adresse mit Geschichte schildert Dorothee Hock mit umfangreichem, z.T. unveröffentlichtem Bildmaterial die wechselvolle Geschichte des Hauses und seiner Bewohner durch die Jahrhunderte.

Via del Corso 18, eine Adresse, viele Geschichten: ein verfolgter Jude im besetzten Rom und eine mutige Portiersfrau. Der erste deutsche Schriftsteller, der mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde: Paul Heyse. Ein preußischer Polizeibeamter auf der Flucht im neuen Königreich Italien. Familie Bracci, die von dem berühmten Bildhauer Pietro Bracci abstammte und mehr als 130 Jahre Eigentümerin der Immobilie am Corso war. Ein einflussreicher römischer Notar des 16. Jahrhundert. Handwerker, Geistliche, Künstler, Großgrundbesitzer. Geschäfte, Ateliers, Kanzleien, Zimmervermietungen. Deutschlands größter Dichter: J.W. Goethe.

Im Rahmen der 2008 begonnenen Recherchen fand die Autorin auch Archivmaterial zu der 1872 angebrachte Goethe-Gedenktafel der Stadt Rom – die erste, die einem Ausländer gewidmet wurde. Auch wurden unbekannte oder als verschollene geglaubte frühe Zeichnungen und fotografische Aufnahmen des Hauses am Corso ausfindig gemacht.

Dorothee Hock ist seit der Eöffnung der Casa di Goethe 1997 Mitarbeiterin im einzigen deutschen Museum im Ausland. In den letzten Jahren hat sie einige Beiträge veröffentlicht, darunter Goethe in Malcesine (Malcesine/Roma, 2004), Goethe’s Home in the „First City of the World“ – The Making of the Casa di Goethe in Rome, in Writers’ Houses and the Making of Memory, Routledge, New York 2008 und La Casa di Goethe, in Le società letterarie Germania e Italia a confronto, Verona, 2010

Dorothee Hock
Via del Corso, 18, Rom. Eine Adresse mit Geschichte
Casa di Goethe 2013, ISBN 978-3-930370-30-6, € 5,00

 

 


Per l'occasione sarà presentata
una lettera inedita di Gabriele D'Annunzio del 1890 ca, scritta a Pietro Bracci (1864-1902), ultimo discendente del ramo della famiglia Bracci che fu proprietaria del palazzo per oltre cent'anni. La lettera fa parte di un convoluto di lettere manoscritte di D'Annunzio donate da Mario Bracci Devoti
per la collezione della Casa di Goethe
in aprile 2013
Per l'occasione sarà presentata
una lettera inedita di Gabriele D'Annunzio del 1890 ca, scritta a Pietro Bracci (1864-1902), ultimo discendente del ramo della famiglia Bracci che fu proprietaria del palazzo per oltre cent'anni. La lettera fa parte di un convoluto di lettere manoscritte di D'Annunzio donate da Mario Bracci Devoti
per la collezione della Casa di Goethe in aprile 2013