„Greift nur hinein ins volle Menschenleben“ (Goethe). König Ludwig I. von Bayern und sein Kunstagent Johann Martin von Wagner in Rom in 1352 Briefen

 

Golo Maurer im Gespräch mit den Herausgebern Hannelore Putz, Martin Baumeister und Ferdinand Kramer

Seit vergangenem Herbst liegt mit der Publikation des dritten Teils die historisch-kritische Edition des Briefwechsels zwischen Ludwig I. von Bayern und seinem römischen Kunstagenten, dem Bildhauer Johann Martin von Wagner, nunmehr vollständig vor. Die umfassend kommentierte Korrespondenz mit 1352 Briefen in neun Bänden erstreckt sich über den Zeitraum von 1809 bis zum Tod Wagners 1858. Sie stellt ein Referenzwerk für den Kunstmarkt der Zeit, für Provenienzforschung und Antikenrezeption dar. In ihr erscheint Rom als europäische Kulturmetropole aus der Perspektive der bayerischen „Kunstmonarchie“ im Zeitalter der Revolutionen. Sie bietet vielerlei Einblicke in Motive und Dynamiken monarchischer Kulturpolitik, in die Geschichte des Sammelns und der Museen, aber auch in die Situation von Künstlern in der „ewigen Stadt“. Zugleich spiegelt sie eine eigentümliche, vier Jahrzehnte währende Beziehungsgeschichte zwischen dem Kronprinzen, seit 1825 König von Bayern und „seinem“ Mann in Rom wider.

Veranstaltung in deutscher Sprache. 

 

I,1_Cover_Homepage  I,2_Cover_Homepage  II,1_Cover_Homepage  II,2_Cover_Homepage  II,3_Cover_Homepage  Cover Wagner III 1  Cover Wagner III 2  Cover Wagner III 3  Cover Wagner III 4

 

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Institut Rom

 

Foto: Johann Martin von Wagner (1777–1858), Bronzebüste von Herrmann Ernst Freund, 1826 (Staatliche Antikensammlung und Glyptothek München)