Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer und Kulturminister Alessandro Giuli zu Besuch in der Casa di Goethe 

 

Freitag, den 23. Januar 2026, besuchten der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, und der italienische Kulturminister Alessandro Giuli die Casa di Goethe in Rom im Rahmen der deutsch-italienischen Regierungskonsultationen.

Nach einer Führung durch das Museum stellten Wolfram Weimer und Gregor H. Lersch, Direktor der Casa di Goethe, das neue deutsch-italienische Kooperationsprojekt Auf den Spuren von Goethes Italienischer Reise vor. Staatsminister Weimer sagte dazu: „Wir beleben damit die ‚Italienische Reise‘ neu und schaffen einen Pilgerweg auf Goethes Spuren. Damit geben wir der Italiensehnsucht eine neue Quelle der Inspiration.“

Dazu erläuterte Gregor H. Lersch: „Wir freuen uns sehr über die neue Initiative, die Goethes Italienreise – das zentrale Thema der Casa di Goethe – weiter international bekannt machen wird. In einem ersten Schritt entwickeln wir gerade ein digitales Spiel, in dem die Route Goethes aus verschiedenen Perspektiven erkundet werden kann. Zudem ist im Herbst 2026 eine Ausstellung in Rom geplant, die sich unter anderem der Rezeption Goethes in der italienischen Kunst und Literatur widmet und eine Brücke von der Goethezeit bis in die Gegenwart schlägt.“

Bereits am Morgen unterzeichneten die beiden Minister eine Absichtserklärung für das Kooperationsprojekt zu Goethes Italienischer Reise sowie für die Verlängerung des Mazzucchetti-Gschwend-Übersetzungspreises, der in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin, der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, dem Goethe-Institut Italien und der Casa di Goethe die Arbeit von Übersetzerinnen und Übersetzern als unverzichtbare Mittler zwischen den Kulturen würdigt.

Foto: © Andrea Veneri 

Foto: © Andrea Veneri 

Ein spannender Abend in der Casa di Goethe am 4. Dezember 2025 mit OTHER FORMS OF SENSING – 120 Jahre Villa Romana Florenz, an dem die Casa di Goethe in einen experimentellen Raum voller ortsspezifischer Werke, Performances und Installationen verwandelt wurde. Besonderer Dank gilt den Künstlerstipendiat:innen der Villa Romana Raul Walch, Sajan Mani, Chaveli Sifre, Elia Nurvista sowie Elena Agudio und Mistura Allison, die unter der Moderation von Gregor H. Lersch einen tiefen Einblick in das Leben und die Geschichte der Villa Romana gegeben haben.

In Zusammenarbeit mit der Villa Romana, Florenz

Gefördert von der Ernst von Siemens Kunststiftung

Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo

der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo

Fotos: © Andrea Veneri

von Claudia Nordhoff in der FAZ am 15.11.2025

In der Sammlung der Casa di Goethe befinden sich nicht nur Werke Goethes und seiner Mitbewohner in Rom, sondern auch zahlreiche im 19. Jahrhundert entstandene Arbeiten, die die Mitglieder des deutschen Künstlervereins Rom geschaffen haben. Darunter ein Album für den Danteübersetzer Karl Witte mit Zeichnungen seiner Künstlerfreunde, aufschlussreich bezüglich der Lebensart der deutschen Künstlergemeinschaft. Claudia Nordhoff, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Casa di Goethe, erläutert das Werk in der FAZ.

https://zeitung.faz.net/data/529/reader/reader.html?#!preferred/0/package/529/pub/696/page/38/content/88101

von Marc Grohall

Unter dem Datum des 2. Oktober 1787 schreibt Goethe in seiner „Italienischen Reise“ (1813/1817): „Nur alsdann, meine Lieben, wenn jeder nach seiner Weise handelt und zuletzt noch prätendiert, dass ein Ganzes werden, sein und bleiben solle, […], dann bleibt einem nichts übrig, als zu scheiden oder toll zu werden.“ Dieses Zitat beschreibt in seiner Absage an jedwede holistische Weltdeutung prototypisch das, was sich in „Wilhelm Meisters Lehrjahren“ (1795/96) entfaltet. So oder ähnlich könnte man die Quintessenz vieler Tiefenbohrungen umreißen, die die diesjährigen Studientage des Bildungsforum Oßmannstedt in der Casa di Goethe in Rom unternahmen.

In Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar, der Goethe Gesellschaft in Weimar und der Casa di Goethe fanden die Studientage in Rom bereits zum fünften Mal statt. Vor dem Hintergrund der ewigen Stadt wurde diesmal nach einem vertieften Verständnis eines klassischen Bildungsromans geforscht. Neben Seminarsitzungen gehörten wieder Exkursionen wie z. B. zum Vatikan, dem Ara Pacis oder der Piazza Navona mit zum Programm. Auch das gesellige Miteinander kam nicht zu kurz.

Bereits auf einem ersten Spaziergang zur Villa Doria Pamphilii unter Leitung vom Marc Grohall wurde deutlich, dass Goethes Tun und Trachten nicht nur auf das theoretisch Allgemeine, sondern auch auf das individuell Konkrete bezogen ist. Goethes Besuch in diesem großzügigen Park inspirierte ihn beispielsweise nach eigener Aussage zu ‚botanischen Spekulationen‘, die sich über viele weitere Tage erstreckten und sich im Einzelnen verloren. Er untersuchte z. B. die Knospen verschiedener Bäume und kam zu dem Schluss, dass erst so verstanden werden könne, ‚was eine Knospe sei‘.

Auf die genauere Betrachtung der Rolle Italiens im „Meister“-Roman ging Hannes Höfer bei einer einführenden Seminarsitzung ein. Mit seiner Hilfe wurde deutlich, dass der Roman daraufhin angelegt wurde, gängige Stereotype zu unterlaufen. Rom und Italien kommen deshalb nur am Rande vor, weil das gängige Bild von Italien, wie es an Wilhelm Heinses Roman „Ardinghello“ (1786) rekonstruiert wurde, so gar nicht zu der Anlage des Romans von Goethe gepasst hätte. Diskutiert wurde auch, inwiefern die im „Meister“ enthaltenen Gedichte für die anhaltende Rezeption maßgeblich waren, immerhin wurde Mignons Lied „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn“ mehr als einhundert Mal vertont, z. B. von Beethoven, Schubert, Schumann, Tschaikowski oder Hugo Wolf.

Melanie Hillerkus verdeutlichte in ihrem Beitrag zur Entstehungsgeschichte des Romans, dass die Rolle des ‚sentimentalen Vaters‘ zahlreiche Aufschlüsse über die zwanzigjährige Entstehungsgeschichte liefert. Nicht zu unterschätzen war in diesem Zusammenhang, dass Goethe und seine Frau Christiane den frühen Tod zahlreicher Kinder verkraften mussten. Wilhelms lange Zeit ambivalente Bindung zu seinem Sohn Felix konnte als Verarbeitung solcher Erfahrungen verstanden werden.

Auf die Individualität von Bildungsbiographien verwies auch das Gespräch von Marc Grohall mit Rainer Maria Meinicke. Meinicke, der Fachleiter für Deutsch an der Deutschen Schule in Rom ist, berichtete sehr anregend von seinen Erfahrungen im ersten Jahr seiner Tätigkeit in Rom.

Claudia Nordhoff vor dem Fenster, aus dem schon Goethe blickte, wie man durch Tischbeins Zeichnung weiß. Foto: Karsten Bammel

Claudia Nordhoff gelang auf ihrer Führung durch die Casa di Goethe das Kunststück, in knapp bemessener Zeit sowohl Goethes Leben in Rom plastisch aufscheinen zu lassen als auch detailliert in das Werk des Zeichners Christoph Heinrich Kniep (1755-1825) einzuführen und dabei als verbindendes Drittes Goethes und Knieps gemeinsame Zeit in Sizilien zu nutzen. Die von ihr kuratierte Ausstellung überzeugte durch die hohe Qualität der ausgestellten Exponate als auch der gezielten Erschließung von Knieps Schaffen.

In einem weiteren Vortrag von Melanie Hillerkus wurde der Wilhelm Meister als Theaterroman fokussiert. Im Roman streiten beispielsweise Wilhelm und Serlo über die Ausgestaltung der Figur des Hamlet auf der Bühne. Dieser Streit konnte überzeugend auf die zeitgenössische Diskussion über die Aufführungspraxis von Shakespeares Hamlet bezogen werden. In der Bearbeitung von Friedrich Ludwig Schröder (1777) stirbt Hamlet beispielsweise am Ende nicht und wird zu einem „edlen Jüngling, der einen ihm heiligen Auftrag vollzieht und als Sieger hervorgeht“. Wilhelm in Goethes Roman distanziert sich aber von solchen Versuchen, die „unordentlichen Begierden“ Hamlets zu entschärfen.

Eine andere Möglichkeit sich mit der Theaterpraxis des „Meister“-Romans zu beschäftigen, bot die von Marc Grohall geführte Besichtigung des aus dem Jahr 1730 stammenden Teatro Argentina in Rom. Neben dem hölzernen und mit rotem Plüsch überzogenen, imposanten Zuschauerraum vermittelten insbesondere die Reproduktionen von Programmheften aus der Zeit zwischen 1730 und 1850 einen lebhaften Eindruck des damaligen Theaterlebens.

Foto: Hannes Höfer

Mit Hannes Höfer wurde zur Theaterpraxis herausgearbeitet, wie stark die Reflexionen über das Theater im „Meister“-Roman auch eine Reflexion über den Roman als literarische Gattung und über den Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ als solchem sind. Überspitzt formuliert könnte man sagen, der Roman liefere die Gebrauchsanweisung zu seiner Rezeption gleich mit.

Ein Unterhaltungsroman ist Goethes „Wilhelm Meister“ dann aber auch, so zeigte Hannes Höfer mit einem Vergleich zum populären Roman „Rinaldo Rinaldini“(1799)von Christian August Vulpius. Aber nicht nur ein Räuberüberfall ereignet sich in Goethes Roman und verbindet ihn mit der Unterhaltungsliteratur seiner Zeit, auch ein Geheimbund, der in Goethes Roman mit der ‚Turm‘-Gesellschaft beschrieben wird, so wurde deutlich, stiftet eine solche Beziehung. Was für die Zeitgenossen Goethes eine Selbstverständlichkeit war, kam den modernen Lesern in der Casa di Goethe allerdings verdächtig vor. Zu groß war die Nähe zu realen totalitären Organisationen, die versuchten, die Weltgeschicke zu lenken.

Neben dem Theater bildete die Anlage der Figuren einen weiteren Schwerpunkt des Seminars. Augenfällig wurde, wie sehr Goethes Roman vielfältige Identitäten entwirft. Als deutlichstes Beispiel für diesen Sachverhalt galt die Figur Mignon. Ist diese Figur ein Junge oder ein Mädchen, ein Kind oder ein Erwachsener, eine Liebende oder eine Spröde? Diese Fragen ließen sich mit einem „sowohl als auch“ beantworten. Hinzu traten der Harfner, die schöne Seele, Natalie, Marianne und viele andere, bei denen zwar das Geschlecht unzweifelhaft war, deren Identitäten aber ganz unterschiedlich verortet wurden.

Handelt es sich nun beim „Wilhelm Meister“ um einen Bildungsroman und wenn ja, welchen Begriff von Bildung muss man dazu voraussetzen? Diese Schlüsselfrage, die das gesamte Seminar als heimliche Gretchenfrage durchzog, blieb in dieser Allgemeinheit unbeantwortet, denn die Befunde wogen sich gegenseitig auf. Anlage und Inhalt des Romans unterlaufen, was in der Aufklärung als ‚Schwärmerkur‘ noch möglich schien: eine linear aufsteigende Entwicklung. Wilhelm ist zwar aufgrund günstiger Veranlagung ein guter Mensch, es ließ sich aber nicht sagen, dass er durch die Widrigkeiten des Lebens beständig geläutert und klüger würde. Diese Absage an ein schematisches Bildungskonzept der Aufklärung als etwas Positives zu begreifen und nicht als einen Verlust, erschien als ein Schlüssel zum Verständnis des gesamten Romans. Das Wesen der Bildung wurde nach dieser Lesart als Freiheit begriffen und die Lektüre des Romans versetzte die Teilnehmer gleichsam in diese Freiheit. Die Natur der Bildung hatte sie losgesprochen.

Die nächsten Studientage in Rom finden vom 11.–15.10.2026 unter dem Titel „Römische Affären – Ingeborg Bachmann, ihre Künstlerfreunde und das Rom der 50er und 60er“ statt. Anmeldungen und Informationen unter: info@bildungsforum-ossmannstedt.de.

Das Projekt Goethe intervenzioni in der Casa di Goethe in Rom zeigt, wie durch gezielte Eingriffe in die bestehende Dauerausstellung neue Perspektiven entstehen können. Studierende des Studios mut.und.anmut der weißensee kunsthochschule berlin entwickelten gemeinsam mit dem Museum eine zusätzliche Erzählebene zu Goethes Italienischer Reise.
Die nun erschienene Publikation dokumentiert dieses Experiment und lädt zur Diskussion über eine „Kultur des Updates“ in Museen ein – eine Antwort auf die Frage, wie Häuser auf sich wandelnde Seh- und Lesegewohnheiten und veränderte Erwartungen ihres Publikums reagieren können. 
Petra Lutz (Stadtmuseum Berlin) moderiert das Gespräch mit Gregor H. Lersch (Casa di Goethe), Steffen Schuhmann (weißensee kunsthochschule berlin) sowie Teilnehmer:innen des Projekts.

Aperitivo 19:30 – 21:30 Uhr

Weitere Informationen

Italien in Linien. Meisterzeichnungen von Christoph Heinrich Kniep

Zur Ausstellung Italien in Linien. Meisterzeichnungen von Christoph Heinrich Kniep, kuratiert von Claudia Nordhoff, die bis zum 11. Januar 2026 in der Casa di Goethe in Rom zu sehen ist, erschien ein umfangreicher Katalog bei Edition Fichter.
Gregor H. Lersch, Direktor der Casa di Goethe, und Christoph Orth, Kustode der Graphischen Sammlungen, stellen den Katalog im Dialog vor. Die Veranstaltung bietet Einblick in Knieps vielseitiges künstlerisches Schaffen in Italien, sein besonderes Verhältnis zu Goethe sowie seine Bedeutung in Weimar, durch die exklusive Präsentation von Originalzeichnungen Knieps aus dem Bestand der Klassik Stiftung ergänzt. 

Weitere Informationen

Claudia Nordhoff, Kuratorin der Ausstellung „Italien in Linien. Meisterzeichnungen von Christoph Heinrich Kniep“, hält am 15. Oktober einen Vortrag im Goethe-Museum Düsseldorf zum Thema „Der Goethe-Zeichner Christoph Heinrich Kniep. Ein Künstlerleben in Rom und Neapel“.

Im Vortrag wird der Lebensweg des Künstlers Christoph Heinrich Kniep nachvollzogen, der von Hamburg nach Rom in die dortige deutsche Künstlergemeinschaft führte, und schließlich nach Neapel, wo Kniep vierzig Jahre lang lebte und arbeitete. Seine Reise gemeinsam mit Goethe wird ebenso ausführlich beleuchtet wie sein Wirken in Rom und Neapel, wo seine Zeichnungen bei den Reisenden hoch begehrt waren.

Foto: Christoph Heinrich Kniep (1755-1825): Ideallandschaft mit Pyramus und Thisbe und Anklängen an die Bucht von Palermo mit dem Monte Pellegrino. Lavierte Tusche über Tuschfederzeichnung, 1787. Aus dem Bestand des Goethe-Museums/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung

Am 24. September haben wir die Ausstellung „Italien in Linien. Meisterzeichnungen von Christoph Heinrich Kniep”, kuratiert von Claudia Nordhoff, eröffnet. Die zahlreichen Besucher nutzten die Gelegenheit, die detailreichen Zeichnungen des deutschen Künstlers, der Goethe nach Neapel begleitet hat, aus der Nähe zu betrachten.

Die Ausstellung ist bis zum 11. Januar 2026 geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

In Zusammenarbeit mit Klassik Stiftung Weimar, Direktion Museen

Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Tavolozza Foundation

Foto: Andrea Veneri

Das Museum Casa di Goethe, getragen vom Arbeitskreis selbstständiger Kultur-Institute e.V. – ASKI, ermöglicht Arbeits- und Forschungsaufenthalte an einem historischen Ort im Zentrum von Rom.
In den Räumlichkeiten, in denen J. W. von Goethe von 1786 bis 1788 mit anderen Künstlern – darunter J. H. W. Tischbein – gemeinsam lebte und arbeitete, befinden sich heute das einzige deutsche Museum im Ausland, eine Bibliothek und ein Gästezimmer für Stipendiat:innen. Ein interdisziplinäres Veranstaltungsprogramm trägt diesen historischen Wurzeln des fächerübergreifenden Diskurses Rechnung und leistet heute einen wichtigen Beitrag zum deutsch-italienischen Dialog.
Die vorgeschlagenen Projekte sollen sich Themen aus Geschichte oder Gegenwart in Italien und Deutschland und den wechselseitigen Kulturbeziehungen widmen.
Gefördert werden ambitionierte und innovative Projekte, für deren Realisierung ein Aufenthalt in Rom notwendig ist; dabei ist ein Bezug zu Goethe wünschenswert, aber nicht Voraussetzung. Eine unabhängige deutsch-italienische Jury entscheidet über die Vergabe unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Casa di Goethe beabsichtigt, die Arbeiten der Stipendiat:innen in geeigneter Form zu präsentieren.

Das Stipendium:
Wir unterstützen Sie für zwei bis drei Monate. Das Museum Casa di Goethe stellt Ihnen in dieser Zeit in den eigenen Räumen im zweiten Stock ein geräumiges Einzelzimmer mit eigenem Bad und Nutzung der Gemeinschaftsküche miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Das Stipendium ist mit 2.000 Euro monatlich dotiert.
Während der Stipendiumszeit wird erwartet, dass Sie in Rom leben und arbeiten. Im Zeitraum Herbst 2026 Frühjahr 2028 werden sechs bis acht Stipendien vergeben. Auf eine bestimmte Zeit innerhalb dieses Rahmens besteht kein Anspruch.
Bewerben können sich Akteur:innen aus dem Kulturbereich wie zum Beispiel Literatur, Wissenschaft, Übersetzung und Journalismus.


Die formlose Bewerbung soll beinhalten:

  • eine ausführliche Projektbeschreibung (max. drei Seiten)
  • eine kurze Zusammenfassung Ihres künstlerischen oder wissenschaftlichen
    Vorhabens (max. 2.000 Zeichen)
  • einen Lebenslauf, der den fachbezogenen oder künstlerischen Werdegang erkennen lässt (max. drei Seiten)

Die Bewerbung richten Sie bitte ausschließlich per E-Mail in einem PDF an stipendium@aski.org.

Frühester Stipendienbeginn: September 2026
Bewerbungsschluss ist der 15.10.2025.

Wir danken der Karin und Uwe Hollweg Stiftung aus Bremen für die Förderung des Stipendienprogramms.

In der Casa di Goethe laufen die Vorbereitungen zu einer großen Kniep-Ausstellung, die am 24. September eröffnet wird. Vorher aber hält unsere Mitarbeiterin Claudia Nordhoff am 3. Juli um 18.00 Uhr einen Vortrag über diesen einzigartigen Zeichner und Reisebegleiter Goethes in Sizilien, und zwar in Hildesheim, Knieps Geburtsstadt. Veranstalter ist der Hildesheimer Heimat- und Geschichtsverein, der damit an den berühmten Sohn der Stadt erinnert. Wir freuen uns über diese Verbindung der Casa di Goethe und Hildesheim und wünschen den dortigen Zuhörern einen unterhaltsamen und informativen Abend!